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Geölte Oberflächen sind für den Laborbereich gänzlich ungeeignet. In nur allseitig lackiertes Holz kann keine Feuchtigkeit eingelagert oder abgegeben werden.

Der aggressive Gipsstaub und der Umgang mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten im Laboralltag tragen ihr übriges bei, um eine Öl- oder Wachsoberfläche schon nach wenigen Wochen alt und unansehnlich aussehen zu lassen.

Eine Verwendung von Massivholzarbeitsplatten die größer als 300 cm x 64 cm am Stück sind, ist nicht empfehlenswert. Arbeitsplatten, im besonderen Buchearbeitsplatten haben ab diesem Format eine zu große "Eigendynamik". Der daraus resultierende Holzschwund sorgt für eine unschöne Riss - bzw. Fugenbildung.

Härtegrad

Holz ist nicht gleich Holz. Besonders bezüglich des Härtegrades gibt es erhebliche Unterschiede. Allgemein gilt: je höher der angegebene Wert, desto belastbarer und druckunempfindlicher ist das Holz. Da auch äußere Bedingungen wie Klima und Standort des Baumes seine spezifische Rohdichte beeinflussen, ist die Tabelle nur als grober Anhaltspunkt zu betrachten.

Bei einer Holzfeuchte von 12 % weisen die unten aufgeführten Holzarten folgende Werte auf
Holzart Brinellhärte (N/mm²) Dichte (g/cm3) Härteklasse
Ahorn europ. 48 0,72 4
Ahorn can. 47 0,74 4
Birne 32 0,67 3
Buche 34 0,68 3
Eiche 34 0,71 4
Esche 37 0,69 4
Elsbeere 38 0,69 4
Fichte 12 0,47 1
Jarrah 52 0,82 4
Jatoba 69 0,95 4
Kastanie 29 0,71 4
Kempas 52 0,82 4
Kiefer nordisch 19 0,52 2
Kirsche europ. 30 0,58 2
Lärche sibirisch 25 0,59 2
Mahagoni 27 0,69 4
Merbau 49 0,85 4
Macore 32 0,68 3
Mooreiche 44 0,67 4
Nussbaum 38 0,81 4
Pitch Pine 33 0,63 3
Teak 38 0,71 4
Wenge 45 0,71 4
Zebrano 48 0,73 4